
Kronen Zeitung
HARTBERG ERFREUT
Der Countdown zum Comeback tickt bereits
Abwehr-Aktie Paul Komposch feilt an seinem Comeback für den TSV Hartberg. Der 24-Jährige erzählt der „Krone“ über Vorbild Alaba, einen neuen Trainingspartner und „hoffentlich gemütlichere“ Vertragsgespräche.
Mit der Vertragsverlängerung von Lukas Spendlhofer (bis Sommer 2028), Fabian Wilfinger und Marco Hoffmann (beide bis Sommer 2029) hat Hartberg eine Achse seines Erfolgsteams längerfristig gebunden – über eine neuerliche Unterschrift von Paul Komposch, dessen Kontrakt bei den Oststeirern im Sommer endet, wird im Frühjahr verhandelt.
Vorerst hat der 24-jährige „Abwehr-Diamant“ (der mit einem Marktwert von 1,2 Millionen Euro der teuerste Mann im Kader war, ehe er am 23. Juni von einem Kreuzbandriss mattgesetzt wurde) nur ein Ziel: „Ich möchte im Frühjahr noch ein paar Spiele für Hartberg absolvieren!“
„Bis zum Comeback wird’s noch dauern, aber es wird langsam“, berichtet Komposch der „Krone“ über die Fortschritte seiner Reha. Am 1. Juli ist er von Kniespezialist Dr. Fink in Innsbruck operiert worden: „Man kann nicht genau sagen, wie lange es dauern wird“, so Paul, „aber ich fühle mich bestens betreut. Immerhin haben ja auch Alaba, Neuer und Wirtz dank Doktor Fink den Sprung zurück geschafft.“
Seit fünf Monaten absolviert Komposch die Rehabilitation bei „Quarter of Rehab & Fitness“ in Raaba: „Ich bin täglich in Rundumbetreuung! Die Zeit ohne Wettkämpfe ist hart. Deshalb Hut ab vor Skifahrern wie Stefan Brennsteiner, der sich viermal das Kreuzband gerissen hat und sich immer wieder zurückkämpft.“
Bei den Hartberger Heimspielen war Paul immer live vor Ort: „Der Herbst war dank der neuen Taktik, die perfekt zur Mannschaft passt, wirklich hervorragend. Und Elias Havel war bombastisch. Der Bursche hat eine Riesenzukunft. Ich hoffe nur, er bleibt verletzungsfrei und noch lange bei uns!“ Weil Taktik und die Teamchemie stimmen, ist Komposch fürs Frühjahr zuversichtlich: „Wir stehen nicht zu Unrecht auf Rang vier!“
Kontrolle steht bevor
Am 19. Jänner steigt für ihn in Innsbruck die Sechs-Monats-Kontrolle, danach kann er mehr über seine Zukunft sagen: „Prognose will ich keine abgeben, aber den Kraftwerten nach schaut es ganz gut aus, dass ich bald am Platz beginnen kann.“ Zwar steht das Knie rund um die Uhr im Fokus, aber für den neuen „Trainingspartner“ muss immer Zeit sein: „Vor zwei Monaten hab ich einen Zwergpudel namens Giovanni bekommen, der hält mich und meine Freundin Tapea schön auf Trab.“
„Diesmal gemütlicher“
Großer Wunsch fürs neue Jahr: „Gesund zu bleiben, ist das Wichtigste!“ Und dann wird vertragstechnisch weitergeschaut: „Wenn ich wieder fit bin, setzen wir uns zusammen.“ Streitigkeiten wie letzten Sommer (als Paul mithilfe der Gewerkschaft gegen Hartbergs Option vorging und wegwollte) soll’s heuer keine geben: „Diesmal machen wir das alles etwas gemütlicher.“
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